RACER ist eine Desimulation eines Computerspiels im Stil des Klassikers WipeOut:
Ein Spieler sitzt in einem Arcade-Cockpit, seine Steuerinformationen werden an ein RC-Modellauto übertragen, das sich durch eine separate Rennstrecke bewegt. Die Bewegungen des Autos werden mit einer onboard-Kamera zurückübertragen. Auf dem Screen funktioniert die Installation als Computerspiel, im Raum als begehbares Objekt. Realität und Virtualität werden so als manipulierbare Konstrukte erfahrbar.
Installation und Aufbau
Presse
[...]Now, a German art collective has rendered that thrill tactile, using defiantly analog components: cardboard, glue and vintage-video-arcade kitsch.
“Carrerabahn war früher – Computersimulation ist heute! Dazwischen gibt es Freaks aus Krefeld die alt-analog mit neu-digital virtuos verknüpfen und sich ein bißchen ihre Kindheitsphantasien verwirklicht haben. Alte 70er-Jahre Spielhöllen-Fahrsimulatoren sind mit Spielzeugautos gekoppelt, die Licht und Kamera haben. Also: gefahren wird am Bildschirm – trotzdem rollen echte Autos über die selbstgebastelte Spielzeugbahn – und müssen auch wieder mit der Hand aufgesatellt werden, wenn sie aus der Bahn geflogen sind!”
- Aktuelle Stunde, WDR Fernsehen
Eine Uralt-Rennspielbox erlebt ihren zweiten Frühling[...] Das reizvolle an “Racer 0.2″ ist die spezielle Art der Verschränkung von analoger und digitaler Welt.
Konzept und Design: Malte Jehmlich
Elektronik: Matthes Miyksec
Musik: STA$D400

